Was tun bei Kündigung im Job ?

Die Kündigung bringt den Betroffenen in eine häufig unerwartete, nicht kalkulierbare Situation. Die Kündigung birgt ebenfalls die Gefahr des sozialen Abstiegs, kann so berechtigte Existenzängste hervorrufen – und das unabhängig davon, ob man an seinem Arbeitsplatz glücklich war oder nicht.

Es ist seit Jahren zu beobachten, dass die Bereitschaft der Arbeitnehmer, einer Kündigung gegen Abfindung zuzustimmen, deutlich zunimmt. Dennoch neigen insbesondere ältere Arbeitnehmer dazu, um ihren Arbeitsplatz lange und ausdauernd zu kämpfen. Die Ursache dafür liegt in den Änderungen beim Arbeitslosengeld und vor allem in der Hartz-Gesetzgebung.

Für uns spielt deshalb die Regelabfindung nur eine untergeordnete Rolle. Wir schauen vielmehr darauf, was im konkreten Einzelfall möglich ist. Oftmals gelingt es uns, für unsere Mandanten Beträge zu erwirken, die deutlich über denen der Regelabfindung liegen. Die Fairness allerdings gebietet den Hinweis, dass es dafür keinen Automatismus gibt. Gerade hier ist eine sorgfältige, fachlich versierte Prüfung des Einzelfalls unumgänglich.

Die Erfahrung hat gezeigt: Bei einer Kündigung sollte der Fachanwalt für Arbeitsrecht so schnell wie möglich aufgesucht werden. Denn nur dann hat die Durchsetzung der eigenen Ansprüche eine reelle Chance. Und das gilt für beide Seiten:

Ob der Arbeitnehmer befürchten muss, von einer Kündigung betroffen zu sein, oder ob der Arbeitgeber vor der Situation steht, sich von Mitarbeitern trennen zu müssen – nur wer gut vorbereitet ist und alle Eventualitäten bedacht hat, hat im Ernstfall gute Karten.

Weil es unser Anliegen ist, unsere Mandanten auch in „die Zeit danach“ gut gerüstet gehen zu lassen, unterstützen wir Sie bei der Erstellung ihrer Bewerbungsunterlagen und geben Ihnen konkrete Tipps für die Gestaltung Ihrer beruflichen Zukunft.

Geschrieben von
Axel Pöppel, Fachanwalt für Arbeitsrecht in Hamburg Barmbek