Rechtsanwalt für Arbeitsrecht Barmbek – Axel Pöppel

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Axel Pöppel – Anwalt Arbeitsrecht Hamburg

Kündigung, Abfindung, Aufhebungsverträge, Betriebsratsschulungen, Einigungsstellen und Betriebsvereinbarungen sind mein beruflicher Alltag. Und das Schöne dabei ist: Jeder Mensch und jede Situation ist anders und es gibt kein Patentrezept. Darum ist die Anwalterei auch kein Handwerk, sondern kreative Arbeit, viel Zuhören und die wirklichen Ziele der Rechtssuchenden durchsetzen.

Anwalt für Arbeitsrecht mit Herz und Hirn.

Wer zum ersten Mal zu mir in die Kanzlei kommt, ist meistens erstaunt. Unser kleines Häuschen sieht eher aus wie eine Landarztpraxis und wenn man reinkommt, wirkt hier Nichts, wie in den eleganten Anwaltsbüros aus dem Fernsehen.

Im Vorgarten stehen Bank und im Sommer auch mal ein Liegestuhl, manchmal die Biokiste vom Bauern im Eingang.

Frischer Kaffee gute Stimmung und Arbeitsrecht im Arbeiterviertel Barmbek in heimeliger Atmosphäre.

Ja, das ist so und das ist auch so gewollt. Und es geht damit weiter, dass ich das anziehe, wonach mir gerade morgens – möglicherweise noch im Halbschlaf – ist und das sind meist Jeans, Polo- oder Rugby-Shirts und fast nie der Anzug mit Krawatte.

Maßgeschneiderte Anzüge schreiben keine guten Klagen und es ist mir egal, wenn Andere meinen, dass ein Anwalt in einer bestimmten Art und Weise gekleidet sein und auftreten muss.

Wer zu uns kommt, lässt sich das gefallen, viele sogar gerne. Und immer wieder erhalte ich positives Feedback für dieses Anderssein.

Don´t Quit – Nicht aufgeben

Bei mir gibt es deutliche Ansagen. Ich rate nicht zu einer Klage, die keinen Sinn macht. Allerdings erschließt sich der Sinn nicht jedem immer gleich. Im Jahr 2013 habe ich gegen einige Konzerne geklagt, weil diese Mitarbeiter teilweise 10 Jahre in Dauerüberlassung von Zeitarbeitsunternehmen beschäftigt hatten. Muss man nicht verstehen, wenn man nicht weiß, dass das Bundesarbeitsgericht im Jahr 2013 über die Rechtsfolgen dauerhafter Arbeitnehmerüberlassung zu entscheiden hatte. Leider haben die Richter in Erfurt gegen die Arbeitnehmer entschieden – eine aus meiner Sicht falsche, aber politisch verständliche Entscheidung – danach konnte ich die Klagen zurücknehmen. Wenn in Erfurt anders entschieden worden wäre, hätten meine Mandanten alle nen neuen Arbeitgeber gehabt.

Nicht aufgeben passt aber auch zu meiner Fußballeidenschaft. FC St Pauli. Samstags oder besser am Wochenende bin ich oft am Millerntor. Stehplatz Gegengerade. Schon als Kind. Ich habe auch nichts gegen des HSV, aber Pauli ist halt besser (nicht sportlich … wobei ….).

Arbeitsrecht Hamburg

Pöppel – Fachanwalt für Arbeitsrecht

Das ist nicht alles, aber schafft eine Arbeitsatmosphäre, in der wir alle gerne und leider auch viel arbeiten.

Wer edle, hochglanzlackierte Tropenhölzer, Designermöbel und einen Blick über Alster oder den Hafen haben möchte und erwartet, dass der Anwalt einen Designermaßanzug trägt, kommt hier eh nicht her.

Warum bin ich Fachanwalt für Arbeitsrecht geworden?

Diese Frage bekomme ich zumindest immer von Referendaren gestellt, wenn diese zu mir in die Ausbildung kommen, manchmal auch von Mandanten.

Naja … eigentlich, weil insbesondere meine Großeltern mich davon abgehalten haben, Segelprofi, Opernsänger oder Koch zu werden und gesagt haben, dass ich erstmal was „Anständiges“ lernen soll.

Und dann waren da noch mein Segelfreund Walther Behrens, seinerzeit einer der besten Fachanwälte für Arbeitsrecht in Deutschland, auf dessen Drachen ich bei der einen oder anderen Regatta noch als Schüler und dann als Student von den Vorzügen dieses Berufes erfahren habe.

Endgültig besiegelt wurde mein berufliches Schicksal durch die Ausbildungszeit am Landesarbeitsgericht Schleswig-Holstein, beim späteren Präsidenten Dr. Alexander Ostrowicz, der mich zum Anfang meiner Laufbahn einweihte: “Das Schöne am Arbeitsrecht ist, dass es keine zwei gleichen Fälle gibt, nicht einmal am Landesarbeitsgericht“

Und das ist nach mehr als einem Dutzend Jahren Anwaltstätigkeit auch mein Eindruck:
Im Arbeitsrecht gibt es keine zwei gleichen Fälle. Selbst wenn mehrere Mitarbeiter aus demselben Unternehmen am selben Tag gekündigt wurden, gibt es immer erhebliche Unterschiede.

Axel Pöppel Fachanwalt für Arbeitsrecht

Axel Pöppel Fachanwalt für Arbeitsrecht

Sei es, dass der eine sich freut, weil er schon ´nen neuen Job hat und die Abfindung nur mitnimmt und sich davon ein neues Auto kauft, der zweite ist Mitte 50, hat große Sorgen um einen neuen Arbeitsplatz und ist schwerbehindert, ohne dass der Chef es weiß, und der Dritte ist im Betriebsrat und hätte gar nicht gekündigt werden dürfen.

Und genau das mag ich an meinem Beruf. Jedesmal, wenn die Tür aufgeht und ein neuer Mensch als Rechtsuchender in mein Büro kommt, tut sich eine neue Welt auf. Und selbst wenn ich vorher den Arbeitsvertrag und das letzte Zwischenzeugnis gesehen habe, kommt immer ein Mensch herein, der durch Unterlagen und Akten nicht zu erfassen ist. Daher suche ich immer das persönliche Gespräch, um das Anliegen meiner Mandanten wirkungsvoll vertreten zu können.

Dabei steht Gerechtigkeit für mich nicht an oberster Stelle. Als Anwalt kann ich die Welt nicht retten – mein Ziel ist es, Ihr Anliegen im Rahmen der rechtlichen Möglichkeiten zu einem guten Abschluss zu bringen. So kann es sein, dass eine lukrative Trennung vom Arbeitgeber besser ist, als ein zweifelhafter Sieg vor Gericht, der gleichzeitig die Rückkehr an den alten, ungeliebten Arbeitsplatz bedeutet.