Rechtsanwalt Arbeitsrecht Uetersen: Nils von Bergner

Rechtsanwalt Arbeitsrecht Uetersen – Fachanwalt Nils von Bergner

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Kündigung? Abfindung? Abmahnung? Zeugnis?

Rechtsanwalt Nils von Bergner ist Fachanwalt für Arbeitsrecht und beschäftigt sich täglich mit den anfallenden Problemkreisen rund um die Themen Beruf und Recht. Sie haben ein arbeitsrechtliches Problem und suchen einen erfahrenen und qualifizierten Rechtsanwalt in Uetersen oder Umgebung? Kontaktieren Sie uns.

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Fachanwalt von Bergner

Rechtsanwalt Nils von Bergner, Fachanwalt für Arbeitsrecht

Büro Uetersen
Kreuzstraße 2
25436 Uetersen

Fon 04122 / 98 27 158
Fax 04122- 98 27 159
E-Mail: info[at]vboe.de

Zu den Tätigkeitsbereichen von Fachanwalt von Bergner gehören vor allem:

■ Kündigung, fristlose Kündigung, Änderungskündigung

■ Allgemeiner und spezieller Kündigungsschutz

■ Abfindung, Aufhebungsvertrag, Abwicklungsvertrag

■ Lohn, Gehalt, Überstunden, Urlaubsabgeltung

■ Abmahnung, Versetzung

■ Teilzeit, Befristung

■ Mutterschutz, Elterngeld

■ Urlaub, Zeugnis

■ Antidiskriminierung, Mobbing

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Rechtsanwalt Arbeitsrecht Uetersen – Arbeitsrecht in Uetersen

Die Kanzlei der Rechtsanwälte von Bergner und Özkan in Uetersen befindet sich in der westlichen Innenstadt, nahe des Klosters. Es besteht eine gute Verkehrsanbindung, eine Bushaltestelle ist fußläufig schnell zu erreichen. Zudem ist für ausreichend Parkmöglichkeiten vor der Kanzlei gesorgt. Auch wegen der guten Erreichbarkeit stehen wir nicht nur den Uetersenern mit unseren Dienstleistungen zur Verfügung, sondern auch Mandanten aus den umliegenden Städten und Gemeinden wie Tornesch, Elmshorn, Moorrege, Appen oder Holm.

Arbeitsrecht und Uetersen sind in langer Tradition miteinander verbunden. Schon im Jahre 1865 wurde in der Rosenstadt die Arbeiterbewegung aktiv. Noch immer gibt es eine ganze Reihe von Betrieben im Bereich der produzierenden Industrie. In Elmshorn liegt das für den Kreis Pinneberg zuständige Arbeitsgericht, das sich auch der Fälle in Uetersen und Umgebung annimmt.

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Rechtsanwalt Arbeitsrecht Uetersen – Interview mit Fachanwalt von Bergner

Wie sieht Ihr beruflicher Werdegang aus?

Ich habe in der Zeit von 1993 bis 1997 Rechtswissenschaften an der Universität Hamburg studiert, danach habe ich meine Referendarzeit beim Landgericht Kiel absolviert. Als Rechtsanwalt bin ich seit April 2001 zugelassen, die Kanzlei mit Rechtsawalt Özkan habe ich im Jahre 2003 gegründet. Von Beginn meiner anwaltlichen Tätigkeit an habe ich mich im Bereich Arbeitsrecht und Verkehrsrecht spezialisiert und dort im Laufe der Zeit meine Fachanwaltschaften erworben.

Was sind Ihre Spezialgebiete?

Ich bin Fachanwalt für Arbeitsrecht und bearbeite dort vor allem Fälle im Bereich Kündigung und Kündigungsschutz. Ich vertrete dabei sowohl Arbeitnehmer, als auch Arbeitgeber. Natürlich beschäftige ich mich aber auch mit den weiteren typischen Problemkonstellationen wie Abfindung, Aufhebungsvertrag oder Zeugnisberichtigung. Zudem bin ich Fachanwalt für Verkehrsrecht.

Was reizt Sie an Ihrer Tätigkeit?

Das Arbeitsrecht ist einerseits einer sehr lebendige Materie, weil es häufig Änderungen in Rechtsprechung und Gesetzgebung gibt, andererseits macht dieser Umstand das Arbeitsrecht aber auch sehr anspruchsvoll, da ich mich ständig informieren und fortbilden muss, um den Anforderungen einer qualitativ hochwertige Rechtsberatung zu genügen. Jedenfalls bleibt die Bearbeitung von Arbeitsrechtsmandaten immer spannend, da jeder Fall seine individuellen Besonderheiten hat.

Was können Sie für Ihre Mandanten erreichen?

Kann ich jeden Prozess gewinnen? Natürlich nicht. Ich kämpfe aber immer darum, etwas für den Mandanten herauszuholen. Ich halte es für das Wichtigste, dass Rechtsanwälte das Mandanteninteresse in den Fokus ihrer Tätigkeit stellen. Dazu muss man sich aber erst einmal die Zeit nehmen, die Interessen des Klienten herauszuarbeiten.Das ist manchmal ein schwieriger Prozess. Gerade im Arbeitsrecht neigen einige Kollege dazu, die Sache mit einem schnellen Vergleich zu erledigen. Dies kann eine gute Lösung sein, muss es aber nicht. Hier muss der Einzelfall genau beleuchtet werden, Dienstleistung von der Stange hilft nicht weiter.

Was bedeutet Arbeitsrecht für Sie als Arbeitgeber?

Die allermeisten deutschen Gesetze zum Arbeitsrecht betreffen den Arbeitnehmerschutz. Dies müssen sich alle Arbeitgeber zunächst einmal vergegenwärtigen, denn bei Streitigkeiten mit dem Personal muss man fast immer über den höheren Berg. Ich halte es für wichtig, dass Arbeitgeber und Arbeitnehmer respektvoll miteinander umgehen. Dies ist der beste Weg, um rechtliche Streitigkeiten zu vermeiden.

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Rechtsanwalt Arbeitsrecht Uetersen – Arbeitsrecht aktuell 1

Kündigung nach eigenmächtigem Urlaubsantritt nicht gerechtfertigt: Ein Arbeitnehmer reichte bei seinem Arbeitgeber den notwendigen Antrag auf Urlaub ein. Weil der Dienstplan dementsprechend erstellt wurde, ging der Mann davon aus, dass ihm der Urlaub genehmigt wurde und erschien daraufhin an den fraglichen Tagen nicht bei der Arbeit. Daraufhin kündigte der Arbeitgeber dem Betroffenen mit der Begründung, dass der Mann sich eigenmächtig beurlaubt und dem Betrieb so geschadet habe. Die Eintragung im Dienstplan sei lediglich erfolgt, um die Urlaubswünsche der Mitarbeiter übersichtlicher zu gestalten. Eine eindeutige Zusage für die Genehmigung des Urlaubs habe es nie gegeben. Der Arbeitnehmer legte Kündigungsschutzklage ein.

Das LAG Köln entschied nun, dass die Kündigung nicht gerechtfertigt war (Urteil vom 28.06.2013; Az.: 4 Sa 8/13). Der Arbeitnehmer habe durch die Antretung des nicht genehmigten Urlaubs zwar seine arbeitsvertraglichen Pflichten verletzt, was generell auch zur fristlosen Kündigung berechtigen könne. Allerdings müsse einer solchen Kündigung eine Interessenabwägung vorgelagert werden.

In dem entschiedenen Fall hieße das also, dass die betrieblichen Interessen des Arbeitgebers gegen die des Arbeitnehmers abgewogen hätten werden müssen.  Dabei sei insbesondere wichtig, ob tatsächlich ein eigenmächtiger Urlaubsantritt vorlag. Diesen konnten die Richter jedoch nicht eindeutig bejahen. Denn der Arbeitgeber habe keine gewichtigen Gründe vortragen können, wieso der Urlaubsantrag des Arbeitnehmers nicht hätte genehmigt werden dürfen.

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Rechtsanwalt Arbeitsrecht Uetersen – Arbeitsrecht aktuell 2

Bei Folgeverträgen keine zweite Probezeit zulässig: Wenn ein Arbeitnehmer bereits bei einem bestimmten Unternehmen gearbeitet hat und später erneut in demselben Betrieb einen Arbeitsplatz erhält, so hat der Arbeitgeber nicht das Recht, dem Mitarbeiter erneut eine Probezeit aufzuzwingen. Dies entschied das Landesarbeitsgericht Baden-Württemberg (Az.: 4 Sa 68/01).

Entscheidend sei, dass eine solche Vereinbarung zur Probezeit nur „zu Beginn einer Vertragsbeziehung möglich“ sei, nicht jedoch bei jedem Arbeitsverhältnis mit demselben Arbeitnehmer.

Rechtsanwalt Arbeitsrecht Uetersen – Fachanwalt Nils von Bergner