Pöppel Rechtsanwälte

Ihre Experten für Arbeitsrecht

Ihre Rechtsanwälte für Arbeitsrecht in Hamburg

Willkommen bei Pöppel Rechtsanwälte

Sie sind bei uns gelandet, weil Sie einen Rechtsanwalt für Arbeitsrecht in Hamburg suchen. Dann sind Sie bei uns an der richtigen Stelle. Für alle Angelegenheiten des Arbeitsrechts sind wir für Sie Ansprechpartner. Wir haben uns auf das Arbeitsrecht spezialisiert und stehen Ihnen gerne mit unserer Expertise und Erfahrung zur Verfügung. Profitieren Sie insbesondere bei Kündigungen von unserer Weitsicht und unserem Anspruch, das Beste für Sie herauszuholen und eine angemessene Abfindung für den Verlust des Arbeitsplatzes zu erreichen.

Die umfassende Bearbeitung Ihrer Angelegenheit auf hohem rechtlichem Niveau ist uns ein wichtiges Anliegen. Eine hohe Qualität in der Beratung und Betreuung stellen wir durch unsere Qualifikation sicher. Wir sind Fachanwälte für Arbeitsrecht oder haben zumindest den theoretischen Teil der Fachanwaltsausbildung erfolgreich durchlaufen. Mit vielen Betriebsräten arbeiten wir seit Jahren vertrauensvoll zusammen. Überzeugen auch Sie sich von unserer Routine und Leidenschaft für das Arbeitsrecht.

Arbeitsrechtliche Spezialisierung

Erste Einschätzung kostenfrei

Termin innerhalb 24h

Es gibt einige Rechtsanwälte für Arbeitsrecht in Hamburg, die Ihr Problem rein fachlich gesehen zu Ihrer Zufriedenheit bearbeiten und Ihnen in Ihrer Situation helfen können. Das sind Kollegen, die wir sehr schätzen und mit denen wir einen respektvollen Umgang pflegen. Warum also sollten Sie ausgerechnet unsere Kanzlei mit Ihrer sensiblen Sache beauftragen? Die Antwort erscheint einfacher, als sie tatsächlich ist: Wir haben uns den Blick für die Ängste und Sorgen unserer Mandanten im juristischen Dickicht nicht verstellt. Wenn uns eine Kündigung vorgelegt wird, prüfen wir selbstredend die Einhaltung der Form- und Fristerfordernisse. Das machen wir nebenbei. Unsere gesamte Aufmerksamkeit gilt aber in erster Linie Ihnen und Ihrer besonderen Situation. Ein guter Rechtsanwalt für das Arbeitsrecht in Hamburg versucht, Ihre persönliche Situation zu durchdringen. Nur wenn er sich Ihrer besonderen Situation Gewahr wird, kann er das Beste für Sie herausholen und eine günstige Verhandlungsposition erreichen.

Arbeitsrechtliche Spezialisierung

Erste Beratung kostenfrei

Termin innerhalb 24h

Bei einer Kündigung sollte der Anwalt für Arbeitsrecht mehr als nur eine juristisch distanzierte Haltung annehmen. Er muss sich verständlich machen, was die Kündigung des Arbeitsverhältnisses für Sie und Ihr Leben perspektivisch bedeutet. Ihre Befürchtungen und Gedanken sollten gehört und der Rechtsanwalt sich im Klaren darüber werden, um was es Ihnen wirtschaftlich und persönlich geht. Die Arbeit ist für die meisten nicht weniger als die Grundlage Ihrer wirtschaftlichen Existenz. Der Verlust des Arbeitsplatzes bedeutet häufig auch die Lösung der sozialen Verankerung. Nur wenn der Rechtsanwalt für Arbeitsrecht die Bedeutung der Kündigung für Ihre Lebensumstände erfasst, kann er mit Ihnen zusammen ein schlagkräftiges Team bilden und ein gutes Ergebnis erreichen.

Wir haben uns zum Ziel gesetzt, jeden einzelnen Fall mit dieser Hingabe zu bearbeiten. Die Kündigung ist stets ein Tiefschlag. Mit einer den Umständen angemessenen Abfindung möchten wir Sie zurück in die Spur bringen. Dafür legen wir uns jeden Tag ins Zeug.

Arbeitsrechtliche Spezialisierung

Erste Beratung kostenfrei

Termin innerhalb 24h

Das sagen unsere Mandanten

Arbeitsrechtsfrage, Kündigung oder Kündigung befürchtet? Zum Glück musste ich dazu noch nicht oft anwaltliche Beratung in Anspruch nehmen. Sollte es aber eines Tages wieder mal soweit sein: sofort wieder hier. Menschlich, überraschend und immer auf meiner Seite!

J.Z. auf Google

In meiner völlig aussichtslosen Angelegenheit, in der ich ohne jede Hoffnung war, wandte ich mich in meiner Verzweiflung an Herrn Pöppel Dieser verhalf mit nicht nur zu meinem Recht, sondern erzielte ein Ergebnis, welches alle meine Erwartungen übertraf. Sehr kompetent, immer sofort im Fall gewesen wenn ich anrief. Eine wirklich unglaublich tolle Unterstützung. Ich werde Sie immer wieder als Anwalt in Anspruch nehmen und auch allen meinen Freunden empfehlen.

D.W. auf anwalt.de

Ich habe RA Pöppel als einen unkomplizierten und erfahrenen Arbeitsrechtler kennengelernt. Sehr wichtig für mich, bzw. meinen Fall war ein schneller, einfacher und für mich lohnender Vergleich den Herr Pöppel wie gewünscht mit der Gegenpartei ausgehandelt hat. Sehr gutes Ergebnis, sehr faire Abrechnung.

H.D. auf yelp.de

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UNSERE LEISTUNGEN BEI EINER KÜNDIGUNG

Im Beratungsgespräch nehmen wir uns Zeit für Sie und erörtern mit Ihnen ausführlich die Hintergründe für die gegenüber Ihnen ausgesprochene Kündigung. Nur wenn die Motive des Arbeitgebers für den Ausspruch der Kündigung auf dem Tisch liegen, kann eine Aussage über das weitere Vorgehen getroffen werden. Wir müssen ganz  genau über Ihren Fall Bescheid wissen, um die strategische Ausrichtung bestimmen zu können. In der Regel werden wir Ihnen nahelegen, sich gerichtlich gegen die Kündigung zur Wehr zu setzen. Es kann aber auch Einzelfälle geben, in denen eine Klage keinen Erfolg verspricht. Ist eine Klage nicht geboten, werden wir Ihnen davon abraten. Für uns ist eine ehrliche und seriöse Beratung über Ihre Chancen das wichtigste Gut. In manchen Sachverhalten wird sich zunächst ein außergerichtliches Vorgehen anbieten.

In jedem Fall sollten Sie sich so frühzeitig wie möglich mit uns in Verbindung setzen. Am besten kommen Sie bereits dann zu uns, wenn Ihnen die Kündigung nur in Aussicht gestellt wurde. In diesem frühen Stadium bieten sich für uns ganz besondere Möglichkeiten, gegen die drohende Kündigung vorzugehen.

  • Wir reichen für Sie innerhalb von drei Wochen Kündigungsschutzklage zum Arbeitsgericht ein
  • Wir übernehmen die Korrespondenz und Kommunikation mit dem Gericht und dem Arbeitgeber
  • Wir nehmen den Gütetermin und die Kammersitzung für Sie wahr
  • Wir verfassen sämtliche Schriftsätze und stimmen diese im Detail mit Ihnen ab

Kündigungsschutzklagen gehören zu unserer Spezialdisziplin. Als Rechtsanwälte im Arbeitsrecht mit einer Erfahrung von über 1.000 Fällen wissen wir ganz genau, wie wir mit arbeitgeberseitigen Kündigungen umzugehen haben. Ganz unabhängig davon, ob der Arbeitgeber seine Klage auf verhaltens-, personen- oder betriebsbedingte Gründe stützt, sind wir während des gesamten Rechtsstreits eng an Ihrer Seite. Sie müssen sich um nichts mehr kümmern und können sich auf uns verlassen.

Sollten Sie eine Rechtsschutzversicherung besitzen, übernehmen wir die Korrespondenz mit Ihrer Versicherung und holen für Sie die Deckungszusage ein. Wir kennen die Vorgehensweise der Rechtsschutzversicherungen genau und stellen sicher, dass Sie auch in Ihrem Fall die Kosten decken.

Auch wenn Sie keine Rechtsschutzversicherung haben, setzen wir uns für Sie ein. Wir prüfen ganz genau, ob Ihnen ein Anspruch auf Prozesskostenhilfe zusteht. Beim Ausfüllen des Antrages sind wir Ihnen behilflich und sagen Ihnen, welche Unterlagen Sie einreichen müssen.

Sprechen Sie uns hinsichtlich der Kosten an, auch wenn Sie der Meinung sind, nicht zum Kreis der Anspruchsberechtigten für die Prozesskostenhilfe zu zählen. Wir finden gemeinsam eine Lösung und treffen mit Ihnen eine individuelle Vereinbarung. Dabei steht immer im Vordergrund, dass Sie im Nachhinein wirtschaftlich besser dastehen als davor.

1000

BEARBEITETE KÜNDIGUNGEN

1000

MANDANTEN

3000

KÜNDIGUNGSSCHUTZVERFAHREN

6000

ARBEITSRECHTLICHE FÄLLE

Jahrelange Erfahrung

Im Verlauf unserer Tätigkeit als Rechtsanwälte im Arbeitsrecht in Hamburg haben wir sehr vieles erlebt. Wir haben unzählige Kündigungsschutzklagen erhoben und standen unseren Mandanten in fast allen arbeitsrechtlichen Bereichen beratend zur Seite. Erfahrung ist mit Sicherheit nicht alles. Sie hilft aber dabei, Ihre Rechte schnell und effizient durchzusetzen. Zudem kennen wir die Gerichte, die Richter sowie die gegnerischen Kollegen. Damit können wir Ihnen genau sagen, was sie zu erwarten haben.

Ihre Kündigungsspezialisten aus Hamburg

Einen wichtigen Rat möchten wir Ihnen an dieser Stelle unbedingt auf den Weg geben: Legen Sie Ihren Fall nur in die Hände von Rechtsanwälten aus Hamburg, die auf das Arbeitsrecht spezialisiert sind. Nur dann ist eine Bearbeitung Ihrer Angelegenheit auf einem hohen rechtlichen Niveau gewährleistet.

Wir haben uns ausschließlich auf das Arbeitsrecht fokussiert und befassen uns tagtäglich mit allen Bereichen der arbeitsrechtlichen Praxis. Es hat einen guten Grund, warum der Gesetzgeber mit den Arbeitsgerichten eine Spezialgerichtsbarkeit geschaffen hat. Das Arbeitsrecht ist eine sehr weite und komplexe rechtliche Materie. Ohne gesonderte Spezialisierung kann von einer sachgerechten Beratung nicht ausgegangen werden. Bei uns ist jeder Jurist Fachanwalt für Arbeitsrecht oder hat zumindest den theoretischen Teil der Ausbildung zum Fachanawalt mit Erfolg hinter sich gebracht. Das ist das Mindeste, um ein Mandat im Arbeitsrecht mit der notwendigen Sorgfalt bearbeiten zu können.

Sie können sich aber sicher sein, dass wir Ihnen weit mehr bieten wollen. Uns geht es nicht um Titel oder Bezeichnungen – das sind nur leere Worthülsen. Wir sind anspruchsvoll, was unsere arbeitsrechtlichen Fertigkeiten anbetrifft. Wenn Sie uns mit Ihrer Angelegenheit betrauen, soll Ihnen das gesamte juristische Repertoire an arbeitsrechtlichen  Möglichkeiten zur Verfügung stehen. Auf diese Weise verschaffen wir Ihnen den entscheidenden Vorteil in allen Bereichen. Vor allem bei Kündigungen trennt sich die Spreu vom Weizen. Für die guten Anwälte im Arbeitsrecht beginnt die Verteidigung gegen eine Kündigung, bevor sie in der Welt ist. Die Abwehr muss dabei haargenau auf Ihre individuelle Situation angepasst sein.

Ablauf des Kündigungsschutzverfahrens

Was für uns tägliche Routine ist, ist für Sie gewissermaßen ein Buch mit sieben Siegeln. Auch wenn sich unsere Mandanten über den Ablauf des Kündigungsschutzverfahrens im Internet informiert haben, sind die Verunsicherung und das Unbehagen nicht von der Hand zu weisen. Hierzu besteht aber kein Grund. Nachdem wir Ihnen in einem persönlichen Beratungsgespräch bei uns in Hamburg in aller Ausführlichkeit die tatsächlichen und rechtlichen Möglichkeiten dargelegt haben, geht es von da an wie folgt weiter:

Der Kündigungsschutzprozess beginnt mit der Einreichung der Kündigungsschutzklage beim Arbeitsgericht. Diesbezüglich müssen Sie sich um nichts kümmern, wir bereiten die Klage für Sie vor und reichen Sie fristgerecht beim Arbeitsgericht ein. Das Arbeitsgericht Hamburg erreichen wir in 10 Minuten zu Fuß – genug Zeit, um sich die Beine zu vertreten und Ihre Sache noch einmal Revue passieren zu lassen. Ein guter Rechtsanwalt im Arbeitsrecht lässt nämlich nicht so schnell locker und ist immer in Gedanken bei Ihrer Angelegenheit.

Von großer Bedeutung ist die Klagefrist: Die Kündigungsschutzklage muss innerhalb von 3 Wochen nach Zugang der Kündigung erhoben worden sein. Verlieren Sie daher nach einer Kündigung keine Zeit und nehmen Sie Kontakt zu uns auf. Unmittelbar nach Ausspruch der Kündigung stehen uns zudem zusätzlich prozessuale Möglichkeiten offen.

Die nächste Station nach Erhebung der Kündigungsschutzklage ist der Termin zur Güteverhandlung. Dieser findet in der Regel bereits nach 4-6 Wochen statt und dient dazu, die Bereitschaft der Parteien zu einer gütlichen Beilegung des Rechtsstreits in Erfahrung zu bringen. Die Verhandlung findet vor dem erkennenden Richter ohne die ehrenamtlichen Richter statt. Mehr als 15 Minuten ist für den Gütetermin in der Regel nicht eingeplant. Kommt es zwischen den Parteien des Rechtsstreits zu einer Einigung, wird das Gericht den Vergleich unmittelbar zu Protokoll nehmen. Häufig einigen sich die Streitparteien bereits in dieser Phase des Rechtsstreits auf eine Abfindung.

Die Güteverhandlung scheitert, wenn die Parteien keine Einigung erzielen können. Noch in der Güteverhandlung terminiert der Richter den Termin vor der Kammer. Die Kammer setzt sich zusammen aus dem vorsitzenden Richter und zwei ehrenamtlichen Richtern. Für gewöhnlich findet die Kammerverhandlung bis zu 6 Monate nach der Güteverhandlung statt. Der Termin selbst ist deutlich umfassender als die Güteverhandlung. Nach schriftsätzlicher Vorbereitung durch die Parteien hat sich das Gericht bereits umfassend mit der Sachlage und den rechtlichen Begebenheiten auseinandergesetzt. Auch im Termin vor der Kammer ist der Abschluss eines Vergleichs möglich. Kommt es zu keiner Einigung zwischen den Parteien, dann ergeht eine Entscheidung des Gerichts durch Urteil. Dieses kann ggf. mit einer Berufung angefochten werden.

Zu berücksichtigen

WICHTIG

Die Kündigungsschutzklage muss innerhalb von 3 Wochen nach Zugang der Kündigung zum Arbeitsgericht erhoben werden. Wird die Frist nicht eingehalten, so wird die Kündigung von Gesetzes wegen so behandelt, als sei sie wirksam. Und zwar unabhängig davon, ob sie an formellen oder materiellen Fehlern leidet. Nach Erhalt einer Kündigung sollten Sie sich daher sofort an einen Anwalt für Arbeitsrecht wenden.

INFO

Ein Anspruch auf Abfindung besteht nur in einem sehr engen gesetzlichen Rahmen. Damit ist eine Abfindung in der Regel rechtlich nicht durchsetzbar. Trotzdem wird bei den Arbeitsgerichten häufig eine Abfindungzahlung verhandelt, mittels derer sich der Arbeitgeber aus dem Arbeitsverhältnis „freikaufen“ möchte.

FAQ Kündigungen

Bin ich gesetzlich vor einer Kündigung geschützt?

Ein gewisser gesetzlicher Kündigungsschutz besteht grundsätzlich für jeden Arbeitnehmer. Inwieweit Sie vor Kündigungen geschützt sind, ist aber davon abhängig, ob das Kündigungsschutzgesetz in Ihrem Fall einschlägig ist. In sachlicher Hinsicht sind dabei vor allem zwei Kriterien entscheidend:

  1. Sind im Betrieb Ihres Arbeitgebers mehr als 10 Personen regelmäßig in Vollzeit beschäftigt?
  2. Sind Sie mehr als 6 Monate im Unternehmen Ihres Arbeitgebers beschäftigt?

Wenn diese beiden Hürden genommen sind, fallen Sie in den Schutzbereich des Kündigungsschutzgesetzes und sind vor ordentlichen Kündigungen geschützt. Der Arbeitgeber kann das Arbeitsverhältnis dann nicht nach Belieben kündigen. Er bedarf vielmehr eines Kündigungsgrundes und kann die Kündigung nur auf personen-, verhaltens- oder betriebsbedingte Gründe stützen. Nur dann ist die Kündigung sozial gerechtfertigt im Sinne des Gesetzes.

Dem Kündigungsschutzgesetz unterfallen im persönlichen Anwendungsbereich alle Arbeitnehmer. Auch leitende Angestellte und Leiharbeitnehmer sind geschützt, nicht dagegen Mitglieder eines Organs, das zur gesetzlichen Vertretung einer juristischen Person berufen ist. Der GmbH-Geschäftsführer fällt aus dem Schutzbereich also heraus.

Was versteht man unter den einzelnen Kündigungsgründen?

Die einzelnen Kündigungsgründe knüpfen jeweils an völlig unterschiedliche Gegebenheiten an.

Verhaltensbedingte Kündigung: Bei einer ordentlichen verhaltensbedingten Kündigung bezieht sich der Arbeitgeber auf die Verletzung von arbeitsvertraglichen Pflichten durch den Arbeitnehmer. Ein Verstoß gegen arbeitsvertragliche Haupt- oder Nebenpflichten berechtigt den Arbeitgeber aber nicht automatisch zur Kündigung. Die Kündigung ist nur als letztes Mittel zulässig. Es wird davon ausgegangen, dass der Arbeitnehmer sein Verhalten regelmäßig ändern kann. Eine Abmahnung ist daher als milderes Mittel vorrangig. Das Gericht prüft die Rechtmäßigkeit der Kündigung außerdem nach Maßgabe einer Einzelfallbetrachtung und einer Interessenabwägung der unterschiedlichen Interessen der Parteien.

Personenbedingte Kündigung: Arbeitgeber greifen auf eine personenbedingte Kündigung zurück, wenn sie der Meinung sind, der Arbeitnehmer sei durch in seiner Person liegende Gründe zur ordnungsgemäßen Erbringung der vertraglich geschuldeten Arbeitsleistung außerstande. Der häufigste Fall in diesem Kontext ist die Kündigung eines Arbeitnehmers wegen Erkrankung. Auch sprachliche Unzulänglichkeiten werden von Arbeitgebern gerne ins Feld geführt. Wie bei der verhaltensbedingten Kündigung finden auch hier eine Einzelfallbetrachtung und eine Interessenabwägung durch das Gericht statt.

Betriebsbedingte Kündigung: Im Gegensatz zu den vorstehenden Kündigungsgründen liegen bei der betriebsbedingten Kündigung die Gründe für den Trennungswunsch des Arbeitgebers in seiner Sphäre. Ein anwaltlich gut beratener Arbeitgeber wird die Kündigung auf eine unternehmerische Entscheidung zurückführen und argumentieren, der Arbeitsplatz des Arbeitnehmers sei weggefallen. Im Rahmen der betriebsbedingten Kündigung muss der Arbeitgeber eine Sozialauswahl durchführen. Was bedeutet die Sozialauswahl? Die Kündigung soll grundsätzlich denjenigen treffen, der unter sozialen Gesichtspunkten am wenigsten schutzwürdig ist. Dabei spielen die Betriebszugehörigkeit, das Lebensalter, die Unterhaltsverpflichtungen und eine unter Umständen bestehende Schwerbehinderung eine Rolle. Für den Rechtsanwalt im Arbeitsrecht sind die unternehmerische Entscheidung und die Sozialauswahl Angriffspunkte für die Verteidigung gegen eine Kündigung.

Ich falle nicht unter das Kündigungsschutzgesetz: Bin ich also gar nicht geschützt?

Wenn das Kündigungsschutzgesetz bei Ihnen keine Anwendung findet, sollten Sie sich dennoch mit einem Rechtsanwalt für Arbeitsrecht aus Hamburg in Verbindung setzen. Sie sind nämlich nicht ganz rechtslos gestellt. Der Arbeitgeber darf gegen einige Grundregeln bei Kündigungen nicht verstoßen. Er darf Sie mit einer Kündigung nicht maßregeln, nur weil Sie in gesetzlich zulässiger Weise Ihre Rechte aus dem Arbeitsverhältnis ausüben. Auch darf sich die Kündigung nicht als Verstoß gegen die guten Sitten oder den Grundsatz von Treu und Glauben erweisen. Der Arbeitgeber muss daneben in jedem Fall das allgemeine Gleichbehandlungsgesetz einhalten. Schließlich kommt es immer wieder vor, dass Kündigungen den Anforderungen an die gesetzliche Form nicht genügen. In diesem Fall kann Ihnen ein Anwalt für das Arbeitsrecht Zeit verschaffen und die Beendigung um Wochen oder Monate hinausschieben. Hierdurch können Sie noch ein oder zwei Gehälter mitnehmen.

Habe ich einen Anspruch auf eine Abfindung?

Das werden wir von unseren Mandanten immer wieder gefragt. Und das völlig zu Recht. Die Arbeitnehmer möchten zumindest wissen, ob sie im Fall einer Kündigung zumindest über einen gewissen Zeitraum finanziell abgesichert sind. Hierin spiegeln sich Ängste um die wirtschaftliche und vor allem auch soziale Existenz.

Grundsätzlich sieht das deutsche Recht für Arbeitnehmer aber keinen Anspruch auf eine Abfindungszahlung vor. Allerdings verpflichtet sich der Arbeitgeber vor Gericht häufig zur Zahlung einer Abfindung für den Verlust des Arbeitsplatzes. Dies ist nur scheinbar ein Paradoxon, denn: Der Arbeitgeber, dessen Kündigung wahrscheinlich einer gerichtlichen Prüfung nicht standhalten wird und unwirksam ist, greift gerne auf die Abfindung zurück, um sich unliebsamer Arbeitnehmer zu entledigen.

Arbeitsrecht in Hamburg

Ihre Rechtsanwälte

Herr Gülbas ist seit 2012 mit Pöppel Rechtsanwälte verbunden und mittlerweile Partner der Kanzlei. Er ist auf Arbeitsrecht spezialisiert und hat die theoretischen Kenntnisse für den Erwerb des Titels "Fachanwalt für Arbeitsrecht" erworben. Herr Gülbas ist ein erfahrener Rechtsanwalt und hat bereits mehrere hundert Fälle im Arbeitsrecht bearbeitet. Er berät seine Mandanten in allen Bereichen des Individual- und Kollektivarbeitsrechts. Die Mandanten der Kanzlei schätzen Herrn Gülbas für seine Zielstrebigkeit und seine Verhandlungsstärke. Aufgrund seiner Spezialisierung und Begeisterung für das Arbeitsrecht findet Herr Gülbas immer die richtige juristische Vorgehensweise, um Ihren Interessen bestmöglich gerecht zu werden.
Herr Pöppel ist der Begründer der Kanzlei Pöppel Rechtsanwälte, die seit mehr als 15 Jahren besteht. Er ist Fachanwalt für Arbeitsrecht und ein Experte für betriebsverfassungsrechtliche Fragestellungen. Herr Pöppel berät regelmäßig Betriebsräte und hält Seminare zu allen arbeitsrechtlichen Themen. Aufgrund seiner Erfahrung und Expertise zählt er zu den renommiertesten Arbeitsrechtlern in Hamburg. Als Querdenker unter den Rechtsanwälten ist er anderen häufig einen Schritt voraus und erreicht für seine Mandanten mehr, als sie erwartet haben. Mandanten schätzen an ihm sein Durchsetzungsvermögen und die Zielstrebigkeit, mit der er in ihrem Interesse auftritt.

Axel Pöppel

Kanzleigründer

Herr Raphael Lugowski ist seit Mitte 2016 als Rechtsanwalt in der Kanzlei tätig. Er ist ausschließlich auf das Arbeitsrecht spezialisiert und berät in allen individual- und kollektivarbeitsrechtlichen Angelegenheiten. Im Rahmen seines Referendariats am Hanseatischen Oberlandesgericht Hamburg konnte er bereits viele Erfahrungen im Arbeitsrecht sammeln. Er war Referendar beim Arbeitsgericht Hamburg und kennt die Perspektive des Gerichts ganz genau. In seinem ersten Jahr als Rechtsanwalt im Arbeitsrecht hat er schon Dutzende Fälle erfolgreich bearbeitet. Sein Arbeitsstil zeichnet sich durch eine hohe Genauigkeit und eine juristisch anspruchsvolle Vorgehensweise aus. Herr Lugowski hat die theoretischen Kenntnisse für den Titel "Fachanwalt für Arbeitsrecht" bereits 2016 im Rahmen des Fachwanwaltskurses der AnwaltAkademie erworben.

Raphael Lugowski

Rechtsanwalt

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